« neue Suche
Suchergebnis Urteilssuche (1 - 10 von 16)
Sortierung:
-
9 C 62/19 - Konkludenter Vertragsschluss durch Stromentnahme im MehrfamilienhausLeitsatz: 1. Wird kein ausdrücklicher Stromlieferungsvertrag mit dem Grundversorger abgeschlossen, kommt dieser durch Entnahme aus dem Stromnetz zustande. 2. In einem Mehrfamilienhaus mit Zwischenzählern für jede Wohnung wird dann der Mieter und nicht der Eigentümer Vertragspartner des Grundversorgers; auf dessen Kenntnis von der Person des Mieters kommt es nicht an. (Leitsätze der Redaktion)AG Wedding06.01.2020
-
VIII ZR 62/19 - Notdienstpauschale keine Betriebskosten, sondern VerwaltungskostenLeitsatz: Bei einer an den Hausmeister entrichteten Notdienstpauschale handelt es sich nicht um umlagefähige Betriebskosten, sondern um vom Vermieter zu tragende Verwaltungskosten.BGH18.12.2019
-
49 C 363/19 - Keine Umlage von „Wartungskosten“ ohne zusätzliche Spezifizierung und „Allgemeinstrom“, 20-%-Abzug für Notdienst- und Concierge-Kosten vom HausmeisterlohnLeitsatz: .... v. 18. Dezember 2019 - VIII ZR 62/19...AG Hamburg20.11.2020
-
BVerwG 8 C 6.06 - Beteiligung; Unternehmen mit staatlicher BeteiligungLeitsatz: ...Urteil vom 25. August 2004 - BVerwG 8 C...BVerwG25.08.2007
-
64 S 298/85 - Umfang der Pflicht zu Schönheitsreparaturen; Formularklausel über Wohnungszustand; Instandhaltungspflicht; Schönheitsreparaturen; Anfangsrenovierung; Mietzeit, kurze; Formularmietvertrag; Zustandsklausel; BeweislastLeitsatz: 1. Die Formularklausel in einem Mietvertragsformular, daß der Mieter die Schönheitsreparaturen trägt, ist einschränkend dahin auszulegen, daß der Mieter nur die während seiner Mietzeit notwendig werdenden Schönheitsreparaturen schuldet. Dies gilt jedenfalls für Mietverhältnisse von nur kurzer Dauer, für die die von der Rechtsprechung entwickelten Fristen für die turnusmäßige Vornahme von Schönheitsreparaturen noch nicht abgelaufen sind. 2. Die formularmäßige Bestätigung des Mieters bei Beginn des Mietverhältnisses, daß die Wohnung sich in einem einwandfreien Zustand befindet, ist gemäß § 11 Nr. 15 b AGBG unwirksam.LG Berlin12.11.1985
-
VIII ZR 278/23 - Gegenstandswert bei Anspruch auf Herabsetzung der StaffelmieteUrteil: ...Einzelwert innerhalb des gemäß § 9 Abs. 1 ZPO zu...BGH27.11.2024
-
VIII ZR 117/21 - Kosten des Müllmanagements und der Rauchwarnmelder-WartungLeitsatz: a) Die Kosten eines externen Dienstleisters für die regelmäßige Kontrolle der Restmüllbehälter des Mietobjekts auf Einhaltung der satzungsmäßigen Vorgaben für die Mülltrennung und für die bei fehlerhafter Abfalltrennung erfolgende Nachsortierung von Hand sind im Wohnraummietverhältnis gemäß § 2 Nr. 8 BetrKV auf den Mieter umlegbare Betriebskosten. b) Die Kosten für die regelmäßige Prüfung und Sicherstellung der Betriebsbereitschaft von in den Mieträumen angebrachten Rauchwarnmeldern sind im Wohnraummietverhältnis als „sonstige Betriebskosten“ i.S.v. § 2 Nr. 17 BetrKV auf den Mieter umlegbar. Sie werden von einer vertraglichen Umlagevereinbarung erfasst, welche die Umlage der Kosten des Betriebs von Brandschutz- und Brandmeldeanlagen auf den Mieter vorsieht. Dem stehen Regelungen in den Bauordnungen der Länder (hier: § 48 Abs. 4 Satz 4 BauO Bln), nach denen (öffentlich-rechtlich) die Wartung dem Mieter obliegt, nicht entgegen.BGH05.10.2022
-
VIII ZR 46/25 - Umstellung von Einzelöfen auf eigenständig gewerbliche Lieferung der Wärme durch einen WärmelieferantenLeitsatz: Zur Anwendbarkeit der Vorschrift des § 556c BGB auf eine durch den Vermieter von Wohnraum vorgenommene Umstellung der Wärmeversorgung eines Gebäudes von durch die Mieter betriebenen Einzelöfen auf eine Wärmelieferung (im Anschluss an Senatsurteil vom heutigen Tag - VIII ZR 47/25, zur Veröffentlichung bestimmt).BGH20.05.2026
-
VIII ZR 47/25 - Umstellung von Einzelöfen auf eigenständig gewerbliche Lieferung der Wärme durch einen WärmelieferantenLeitsatz: Auf die seitens des Vermieters von Wohnraum vorgenommene Umstellung der Wärmeversorgung von durch den Mieter betriebenen Einzelöfen auf die eigenständig gewerbliche Lieferung der Wärme durch einen Wärmelieferanten findet die Vorschrift des § 556c BGB über die Umlage der Kosten einer solchen Lieferung als Betriebskosten auf die Mieter weder unmittelbare noch entsprechende Anwendung.BGH20.05.2026
-
BVerwG 4 B 3.13 - Einzelhandelsausschluss; Gewerbegebiet; Rechtfertigung; Dienstleistungs-RichtlinieLeitsatz: Planungsrechtlich bewirkte Beschränkungen der Standorte von Einzelhandelsbetrieben aus Gründen der Stadtentwicklung und des Verbraucherschutzes sind grundsätzlich zulässig und stehen nicht im Widerspruch zu Unionsrecht.BVerwG30.05.2013
