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Suchergebnis Urteilssuche (7 Urteile)
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66 S 35/18 - Beschaffenheitsanforderungen an Fahrradabstellmöglichkeit nach der Orientierungshilfe zum Berliner MietspiegelDer Fall: ...Gruppe erfüllt. Das Landgericht Berlin (ZK 66...LG Berlin05.07.2018
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66 S 95/20 - Verfassungskonformität des Berliner Mietendeckels, Mieterhöhungen nach dem StichtagTeaser: ...- 66 S 55/20 - die Auffassung vertreten...LG Berlin31.07.2020
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63 S 230/16 - Mietspiegel 2015 auch als einfacher Mietspiegel mangels Geeignetheit keine geeignete SchätzgrundlageLeitsatz: Die Erstellung des Mietspiegels 2015 entspricht nicht anerkannten wissenschaftlichen Regeln; er ist als Schätzgrundlage zur Ermittlung der ortsüblichen Miete unverwertbar. Auch ein einfacher Mietspiegel muss zumindest anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen bei seiner Erstellung folgen. Fehlt es bereits daran und sind die der Erstellung zugrunde liegenden Daten nicht nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen ausgewertet, fehlt es nicht nur an der Repräsentativität der Schätzgrundlage, sondern auch an deren Geeignetheit. (Leitsatz der Redaktion)LG Berlin26.03.2019
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67 S 150/18 - Mieterhöhungsverlangen, Orientierungshilfe, WC ohne Lüftungsmöglichkeit/Entlüftung, Wärmeschutzverglasung/Schallschutzfenster, Fahrradabstellplätze mit Anschließmöglichkeit außerhalb des Gebäudes auf dem GrundstückLeitsatz: Im Rahmen des Berliner Mietspiegels 2017 ist ein vom Vermieter zur Verfügung gestelltes Parkplatzangebot auch im Falle seiner Entgeltlichkeit wohnwerterhöhend zu berücksichtigen. Das setzt allerdings eine tatsächliche Nutzungsmöglichkeit durch den Mieter voraus. Von einer solchen ist nur auszugehen, wenn der Mieter zum Zeitpunkt des Zugangs des Mieterhöhungsverlangens tatsächlich einen vom Vermieter angebotenen Parkplatz angemietet oder der Vermieter ihm zuvor erfolglos die Anmietung eines Parkplatzes angeboten hat.LG Berlin16.10.2018
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65 S 241/20 - Mietpreisbremse, formularvertragliches Abtretungsverbot unwirksamLeitsatz: Ein formularvertragliches Abtretungsverbot ist unwirksam, weil der Vermieter kein schützenswertes Interesse daran hat, die Abtretung von Zahlungsansprüchen gegen ihn auszuschließen. (Leitsatz der Redaktion)LG Berlin30.03.2021
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XII ZR 106/23 - Kein Scheingeschäft bei erstrebter steuerrechtlicher Anerkennung, Übergang außerhalb von Mietverträgen liegender Rechtsgeschäfte auf den GrundstückserwerberLeitsatz: a) Wählen die Vertragsparteien aus steuerlichen Gründen eine bestimmte zivilrechtliche Rechtsgestaltung, sind die zu diesem Zweck abgeschlossenen Rechtsgeschäfte in der Regel ernstlich gewollt und keine Scheingeschäfte i.S.v. § 117 BGB, wenn sie nur im Falle ihrer zivilrechtlichen Wirksamkeit die angestrebte steuerrechtliche Anerkennung finden können (im Anschluss an BGH, Urteil vom 2. März 2009 - II ZR 264/07 - NZG 2009, 659).b) Der Erwerber eines gewerblich vermieteten Hausgrundstücks tritt nicht gemäß §§ 566 Abs. 1, 578 BGB kraft Gesetzes in eine von dem Veräußerer gegenüber einem gemeinnützigen Mieter aus Anlass des Mietvertragsschlusses erteilte Spendenzusage ein. Das gilt auch dann, wenn der Mieter erst durch den Spendenzufluss in die Lage versetzt werden sollte, die vereinbarte Miete aufzubringen (Fortführung der Senatsurteile vom 12. Oktober 2016 - XII ZR 9/15 - GE 2017, 223 = NZM 2017, 35 und vom 25. Juli 2012 - XII ZR 22/11 - GE 2012, 1225 = NZM 2012, 681).BGH19.11.2025
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V ZR 80/23 - Beschlussfassung durch allseits ermächtigten Verwalter während der Corona-PandemieLeitsatz: Während der Corona-Pandemie gefasste Beschlüsse einer Gemeinschaft der Wohnungseigentümer sind nicht deshalb nichtig, weil die Wohnungseigentümer an der Eigentümerversammlung nur durch Erteilung einer Vollmacht an den Verwalter teilnehmen konnten.BGH08.03.2024
