Urteil Pflichtverletzung des Mieters aufgrund eines vermeidbaren Tatsachenirrtums (hier: verhinderte Mangelbeseitigung wg. Gutachtervertrauen)
Schlagworte
Pflichtverletzung des Mieters aufgrund eines vermeidbaren Tatsachenirrtums (hier: verhinderte Mangelbeseitigung wg. Gutachtervertrauen)
Leitsatz
Der Pflichtverletzung des Mieters kann das für eine Kündigung des Mietverhältnisses gemäß §§ 543 Abs. 1, 573 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB erforderliche Gewicht fehlen, wenn ihm wegen eines vermeidbaren Tatsachenirrtums nur geringes Verschulden zur Last fällt. Davon ist auszugehen, wenn der Mieter vom Vermieter beabsichtigte Beseitigungsmaßnahmen trotz Vorliegens eines Mangels nicht duldet, weil er nach Einholung eines von ihm beauftragten Privatgutachtens irrtümlich von der Richtigkeit der gutachterlichen Feststellungen ausgeht, es läge tatsächlich kein Mangel vor (hier: Streit über Schwammbefall).
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