Urteil Ausschluss des unbekannten Gläubigers einer Briefhypothek im Wege des Aufgebotsverfahrens


Schlagworte

Ausschluss des unbekannten Gläubigers einer Briefhypothek im Wege des Aufgebotsverfahrens; „schlechthin“ unbekannter Gläubiger; Ausschöpfung naheliegender und mit zumutbarem Aufwand zu erschließender Erkenntnisquellen

Leitsatz

Für die Glaubhaftmachung, dass der Gläubiger im Sinne von § 1171 BGB unbekannt ist, kommt es bei einer Briefhypothek darauf an, ob die möglichen Erben des letzten bekannten Gläubigers den Brief haben oder Auskunft über den Verbleib des Briefes und seines letzten Inhabers geben können, nicht aber darauf, ob ihr Erbrecht nachgewiesen oder nachweisbar ist.

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